Nach 25 Jahren wird Anne die Aufgabe der Chefredakteurin und Hauptverantwortlichen von „De Schakel“ vertrauensvoll an Hans Berckmans übergeben, einen jungen, vielversprechenden Mitarbeiter, der bereits seit einigen Jahren für den technischen Bereich von „De Schakel“ zuständig ist. Wir möchten ihn euch hier gerne vorstellen.
Hans, was sollten unsere Leser über dich wissen?

Ich habe meine Karriere damals als Postbote bei der Post begonnen. Ein schöner und abwechslungsreicher Job, aber als ich nach vier Jahren immer noch keine Aussicht auf eine Beförderung hatte und die Zukunft mit der Liberalisierung des Postmarkts etwas unsicher wurde, habe ich nach anderen Möglichkeiten gesucht.

Nach einer Prüfung bei Selor für eine Anstellung bei der GVZ&A konnte ich im November 2008 recht schnell beim Kontrolldienst am Containerterminal von PSA auf Kai 913 anfangen. Jeden Tag etwa 170 km von Mol nach Zandvliet und zurück, entweder mit dem Zug und dem Bus oder mit dem eigenen Wagen, wenn Überstunden anstanden.

Als 2014 die Schichtarbeit eingeführt wurde, entschied ich mich dagegen und wechselte in den Dienst Streitsachen in Antwerpen. Für kurze Zeit war ich für die Nachforderung zuständig, aber schon bald konnte ich die Frachtlistenakten übernehmen, was mehr an meine praktische Erfahrung anknüpfte.

Beim Aufstieg in die Stufe B landete ich dann im Jahr 2015 bei der Leistungsmessung der regionalen Dienste, wo ich als Back-up fungierte. Weil ich dort normalerweise recht wenig zu tun hatte, suchte ich mir zusätzliche Aufgaben, wie Protokollant bei Versammlungen, Akten für Streitsachen, Botschafter für Office365 usw.
Wie kamst du mit „De Schakel“ in Berührung?

Auf dem Kai 913 verteilte der Geländeverantwortliche Luc die damals noch gedruckte Ausgabe von „De Schakel“. Er fragte mich, ob ich „De Schakel“ abonnieren wolle, was ich dann auch tat.
2015 landete ich auf derselben Etage wie die „Schakel“-Redaktion. Wie gesagt, ich habe nach zusätzlichen Aufgaben gesucht und bin so unter anderem bei „De Schakel“ gelandet. Vor allem für den technische Bereich, bis Anne mich fragte, ob ich ihre Aufgabe nach ihrer Pensionierung übernehmen wolle. Ich musste ehrlich gesagt etwas darüber nachdenken, aber schlussendlich sagte ich ja.
Warum denkst du, dass „De Schakel“ nicht verschwinden sollte?

Es wäre doch wirklich schade, wenn eine Mitarbeiterzeitschrift wie „De Schakel“ nach 70 Jahren verschwinden würde, nur weil Anne in Pension geht. Vor allem, wenn man weiß, dass „De Schakel“ in der Vergangenheit einige schwierige Situationen gemeistert hat.

Ich bin davon überzeugt, dass „De Schakel“ weiterhin eine wichtige Rolle als Bindeglied zwischen den Zollbediensteten spielen kann. Es gehört zwar nicht zu den Kernaufgaben der Verwaltung Zoll und Akzisen, aber meiner Meinung nach lohnt es sich doch, Kolleginnen und Kollegen aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen oder zu erfahren, wie ein bestimmter Dienst in der Praxis arbeitet.
Und wie möchtest du dieses Ziel erreichen?

Ich hoffe, dass auch ich auf die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen zählen kann, die Anne all die Jahre zur Seite standen. Wenn sie mir Neuigkeiten aus ihrer Region liefern, kann jeden Monat eine „Schakel“-Ausgabe erscheinen. Glücklicherweise haben bereits einige von ihnen angegeben, dass sie weiterhin mitarbeiten möchten. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar.
Auch neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind jederzeit herzlich willkommen, da die tägliche Redaktionsarbeit auf Ilse und mich beschränkt sein wird. Auch in den französischsprachigen und deutschsprachigen Landesteilen sind wir noch auf der Suche nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Momentan übersetzen wir für sie vor allem niederländischsprachige Artikel, aber es wäre viel schöner, wenn „De Schakel“ auch über sie berichten würde.
Welche Trümpfe hast du, die ein Mehrwert für „De Schakel“ sind?

Wie es scheint, kann ich ziemlich gut schreiben, und meine EDV-Kenntnisse sind auch ganz gut. Ich führe auch gerne gründliche Recherchen durch. An meinen Interview-Skills werde ich noch etwas arbeiten müssen, aber das kommt mit der Zeit und der Erfahrung.

Was bereitet dir Sorgen?

Ich fürchte, dass es nicht immer genug Inspiration geben wird, um eine „Schakel“-Ausgabe zu füllen. Laut Anne ist das nicht so schlimm, aber die Erfahrung muss ich erstmal selbst machen. Zweifellos werden auch noch praktische Probleme auftreten, aber ich hoffe, dass Anne uns dann immer noch mit Rat und Tat zur Seite steht ...

Arbeite mit bei „De Schakel“!


Wir möchten „De Schakel“ so vielfältig wie möglich gestalten und dabei kannst du uns vielleicht helfen.

Hat dein Team ein schönes Ergebnis erzielt, einen lustigen Einsatz gehabt oder ein tolles Teambuilding erlebt?

Möchtest du, dass einmal über die Arbeit deines Dienstes berichtet wird? Oder bist du an der Arbeitsweise eines bestimmten Dienstes interessiert?

Bist du jemand oder kennst du jemanden mit einem besonderen Hobby, der darüber etwas erzählen möchte?

Dann lass es uns wissen und schicke uns eine E-Mail an da.schakelwebsite@minfin.fed.be!

Vielen Dank im Voraus!

Hans, Ilse und Anne
übernimmt die Leitung der „Schakel“-Redaktion
Hans Berckmans

 

DE SCHAKEL

 

 

07.04.2022   •   Text: A.V.P. und Hans Berckmans   •   Bilder: Hans Berckmans    •   Layout: A.V.P.    •   Übersetzung: Übersetzungsdienst FOD Finanzen